20. März 2011 von Sandra · 4 Kommentare
Sobald die Sonne scheint, so wie heute, wird sofort im Garten gearbeitet, ohne Rücksicht auf eventuelle stürmische Böen, die sich vor allem vor dem Haus austoben dürfen.
Gartenarbeit ist nämlich plötzlich eine regelmäßige Freizeitgestaltung geworden; ohne dass sich das irgendjemand besonders gewünscht hätte. “Ach, wie gern würde ich in meiner Freizeit gärtnern!” – nein, dieser Satz ist mir nie in den Sinn gekommen. Im Gegenteil, ich vermisse im allgemeinen nichts, das mit dem Begriff “Arbeit” verknüpft ist.
Doch es brauchte nicht viel Überlegung, will ich nun gärtnern oder nicht: die Entscheidung wurde durch den Erwerb eines 600m2-Garten gefällt, nur halb-bewußt möchte ich sagen. Denn was mir zu jenem Zeitpunkt vorschwebte, war das Sitzen im Garten. Das Aperol-Trinken, Sonnen, Federballspielen im Garten. Also durchaus auch Aktivitäten. Bewegung hätte man sich vor allem durch das Aufstellen der Gartenmöbel und Mixen der Getränke verschafft. Oder Grillen im Garten!
Nun, es stellt sich heraus, das war alles zu kurz und an der Realität vorbei gedacht. Um zukünftig weniger Arbeit im Garten zu haben (weniger Gartenarbeit), muss erstmal einiges getan werden. Insbesondere alle Pflanzen entfernt, die unsympathisch oder anstrengend sind; oder beides.
“Unsympathisch” sind: alle “Bodendecker” (kriechende Fingerlinge), Thujen, Primeln, komische Bäume. “Anstrengend” sind: giftbeerentragende Sträucher, Stacheliges und sonst fast alles.
“Anstrengend aber sympathisch” darf jedoch bleiben, das sind Brombeeren, Himbeeren, Tulpen, Forsythien, Rosen (vielleicht nicht alle) und der lustige große Grasbusch.
Zusätzlich, weil sehr sympathisch, sollen Flieder, Magnolie, Hortensien, Trauerweide, Rankpflanzen und eine Schmetterlingswiese her. Ribiseln warten schon aufs Einpflanzen, der Kirschbaum ist bereits in der Erde.
Wie heißt es doch in der Werbung “Es gibt immer was zu tun” – endlich mal ein realistischer Slogan. Und jetzt geh ich wieder raus!
Kategorien: Garten · Landleben
19. März 2011 von Sandra · Kommentare deaktiviert
Der heutige Morgenspaziergang (tägliche längere Runde mit dem Hund) bei den angegebenen Temperaturen wäre gar nicht so unangenehm gewesen, wenn ich über das richtige Schuhwerk verfügen würde!
Trotz 3 Kisten Schuhe finde ich oft nicht die passende Ausstattung, in diesem Fall: warm, rutschfest, total wasserfest und nicht dauernd vom Fuß rutschend. Die gewählten Gummistiefel mit Wintereinlegesohle (unten Alu, oben Filz) waren gestern noch ok, heute total lächerlich. Erstens rutschte die linke Einlegesohle ständig, sodass ich mehrfach den Stiefel ausziehen musste (und es nicht immer schaffte, dabei auf einem Bein zu balancieren), und zweitens erwiesen sie sich als völlig ungatschgängig. Nach der halben Felddurchquerung, die notwendig war, weil sich einige angeleinte Hunde herumtrieben, hatte ich richtige Klumpfüße, bestehend aus zentimeterdicken Lehmbatzen und trockenem Gras, und mußte den Hund ableinen, damit er mich nicht in den Bach zieht. Zuhause dann kalte Füße wegen rutschender Sohle. Und nasser linker Socke (vom schlechten Balancieren). Und endlich auch Tee und Müsli, warmer Ofen.
Ein Schuhgeschäft-Besuch wird mir also nicht erspart bleiben!
Kategorien: Ausstattung · Spaziergang
18. März 2011 von Sandra · 2 Kommentare
…ist zum Beispiel, dass ich auch spät abends so laut Musik hören kann, wie ich will.
Es scheint als hätte ich meinen alten Blog re-aktiviert, nur um das zu sagen! Als würden alle Vorzüge des Lebens hier, dass ich seit nun vier Monaten genieße, sich in diesem einen Satz komprimieren lassen.
Denn was alles dazu zu sagen ist, das wird noch gesagt bzw. geschrieben werden müssen. Manches davon ist eher subtil (die Kultur auf Bundeslandebene, auf Regionebene, auf Ortsebene), anderes sehr offensichtlich (Wetter, Felder, Weingärten, See, Bahnverkehr usw.).
Vorab jedoch sei festzuhalten: Meine Eindrücke sind geprägt vom Leben mit einem Hund, Heizen mit Holz und einer hervorragenden WLAN-Anbindung. Trunken von der Liebe und vom Rotwein, manchmal.
Kategorien: Allgemeines · Landleben