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	<title>BasicBlög:::blog con dos puntos</title>
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	<description>Rezensionen und Ereiferungen</description>
	<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 07:19:14 +0000</pubDate>
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		<title>Lange Nacht der Museen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 07:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Um 13 EUR ergattern wir am Heldenplatz zwei Karten und ein kleines Büchlein mit zig Ausstellungen und Ereignissen, die wir theoretisch in dieser Nacht abklappern könnten. Zuerst ist es nur kalt, dann wird es kalt und sehr voll. Vor dem Eingang zur Albertina stehen die Menschen in einer vielleicht zwanzig Meter langen Schlange dekorativ in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://langenacht.orf.at/"><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/10/eule_mini.jpg" alt="" title="eule" width="171" height="164" class="size-full wp-image-170" align="right"/></a>Um 13 EUR ergattern wir am Heldenplatz zwei Karten und ein kleines Büchlein mit zig Ausstellungen und Ereignissen, die wir theoretisch in dieser Nacht abklappern könnten. Zuerst ist es nur kalt, dann wird es kalt und sehr voll. Vor dem Eingang zur Albertina stehen die Menschen in einer vielleicht zwanzig Meter langen Schlange dekorativ in geschwungener Linie. In der Secession ist es etwas besser, das Beethovenfries hat doch der eine oder die andere mal schon von der Schule aus gesehen, immerhin ist es warm, vielleicht zu warm. Dann wieder raus in die Nacht, zum Karlsplatz, wo man sich grüppchenweise in einem Käfig für Menschen vom Kran auf 35 Meter hieven lassen und die Aussicht geniessen kann. Mag ich aber nicht, die Gefahr von Einzel- (nämlich meiner) oder gar Massenpanik ist mir zu hoch. Nächstes Highlight wäre die Schokoladeausstellung im Haus der Industrie, das hab ich im Fernsehen gesehen, es gibt alle Arten von Kakaozubereitung und warm und prunkvoll soll es auch sein. Kurz vorher drehen wir wieder ab: Menschenschlange bis ums Eck des Häuserblocks und darüber hinaus. Ich hab mich nicht vorm Louvre und auch nicht vor den Uffizien angestellt, also mach ichs in Wien sicher auch nicht.<a href="http://www.mak.at/jetzt/f_jetzt_b_langenacht08.htm"><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/10/lange_nacht.jpg" alt="" title="MAK" width="170" height="287" class="size-full wp-image-171" align="right"/></a><br />
Letzte Zuflucht wird also das MAK, das den Durchgefrorenen feine Weinchen und eine große hohe edel bekuppelte Halle bietet, in der man Schmuck tauschen oder Taschen bekleben, aber auch einfach auf einem der weichen Sofas Platz nehmen und Grace Jones oder ähnlich kontrastreicher Musik lauschen kann. Schliesslich besorge ich mir auch noch so einen leuchtenden roten MAK-Stern, den die Verkäuferin am Ohr trägt, und magnetisiere ihn mir auf den Nasenflügel. So ist der Abend, pardon, die Nacht, dann doch noch gerettet.</p>
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		<title>Österreich hat gewählt (im Großen und Ganzen)</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/09/osterreich-hat-gewahlt-im-grosen-und-ganzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 21:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<category><![CDATA[herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück aus dem Backhendlparadies Steiermark, wo im Regionalsender alle Stunde berichtet wird, wieviele schwer alkoholisierte Steirer welche Massenkarambolage auf welcher Autobahn verschuldet haben, laufen die Besucher der Weinlese- und Herbstfeste der Südsteirischen Weinstraße schon ab mittags mit glasigen Augen herum, und die aufgeheizten Buschenschankstuben erzittern vom Gelächter all der beschwipsten Damen und eher schon stärker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://orf.at/wahl08/"><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/wahl08.jpg" alt="" title="Nationalratswahl 08" width="151" height="115" class="size-full wp-image-168" align="right"/></a>Zurück aus dem Backhendlparadies Steiermark, wo im Regionalsender alle Stunde berichtet wird, wieviele schwer alkoholisierte Steirer welche Massenkarambolage auf welcher Autobahn verschuldet haben, laufen die Besucher der Weinlese- und Herbstfeste der <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at/Aktionen-und-mehr.391.0.html">Südsteirischen Weinstraße</a> schon ab mittags mit glasigen Augen herum, und die aufgeheizten Buschenschankstuben erzittern vom Gelächter all der beschwipsten Damen und eher schon stärker eingetunkten Herren, die gerne mit dem Bus angekarrt kommen, aber auch trotz mehrerer Achterl und auch Stamperl die Fahrt mit dem Privat-PKW nicht scheuen. Am wettermässig seit langem schönsten Tag betrete ich dann nach langem und gelungenen Mittagessen mit zwei jugendlichen Erstwählern das Wahllokal und merke an der gähnenden Leere: die Wahl ist schon gelaufen. Das Ergebnis ist ernüchternd und lässt nur hoffen, dass viele morgens beim Gang zur Urne noch nicht völlig ausgenüchtert waren. Ansonsten muss man sich <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,580974,00.html">mal wieder genieren</a>.</p>
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		<title>Weinviertel - auf den Spuren der Bernsteinstrasse</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/09/weinviertel-auf-den-spuren-der-bernsteinstrasse/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 13:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen +  Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[Entlang der March verlief seit Urzeiten die Handelsroute für den begehrten Bernstein, und Stillfried zeugt von seiner Besiedlung seit der Steinzeit, also von vor ca. 25.000 Jahren!
Dort besichtigen wir die ausgedehnte Wallanlage, fotografieren Hagebutten und Holunderbeeren, treffen Rehe und blicken von den Weingärten hinunter über die March in die Slowakei. Die Weintrauben sind reif, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/weinviertel1.jpg" alt="" title="stillfried" width="300" height="225" class="size-full wp-image-164" align="right"/>Entlang der March verlief seit Urzeiten die <a href="http://www.bernsteinstrasse.net/website.php?id=/de/bernsteinstrasse/bernsteinstrasse.htm">Handelsroute für den begehrten Bernstein</a>, und <a href="http://www.museumstillfried.at/vr_altsteinzeit.htm">Stillfried</a> zeugt von seiner Besiedlung seit der Steinzeit, also von vor ca. 25.000 Jahren!<br />
Dort besichtigen wir die ausgedehnte Wallanlage, fotografieren Hagebutten und Holunderbeeren, treffen Rehe und blicken von den Weingärten hinunter über die March in die Slowakei. Die Weintrauben sind reif, der Ort vollkommen menschenfrei, ab und zu sieht man im Tal eine Bahn vorbeirasen. Als der Wind sich dreht, vernehmen wir vom Fussballplatz Gejohle und atmen auf - Einheimische existieren!</p>
<p>Das Wetter wird schlechter, wir brechen <img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/weinviertel3.jpg" alt="" title="cafeharlekin" width="300" height="225" class="size-full wp-image-165" align="right"/>auf nach Mistelbach und stärken uns im <a href="http://www.cafe-harlekin.at">Cafe Harlekin</a>, das neben einem luftigen Gastgarten auch gemütlich geplüschte Innenräume vorzuweisen hat. Da macht es auch nichts, dass das Clubsandwich ein bisschen zu trocken ausgefallen ist: das viele trockene Toastbrot kann man wahlweise mit Wein, Tee oder einer der vielen Kaffee-Spezialitäten unbedenklich runterspülen.</p>
<p>Ein wenig Zeit bleibt dann noch für eine weitere Attraktion des Weinviertels: Großmugl. Hier birgt der namensgebende, 18 m hohe <a href="http://www.grossmugl.at/index.php?id=7">Leeberg</a>, der wie aufgesetzt hinter dem Kartoffelfeld emporragt, noch das Geheimnis der darin beigesetzten Fürstenschaft.<br />
Ein Kreuz sollte wohl das heidnische Relikt als spirituelle Stätte kennzeichnen, und Unverständnis erhob sich gegen die Vandalen, die es abgesägt haben. <img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/weinviertel2.jpg" alt="" title="grossmugl" width="300" height="225" class="size-full wp-image-166" align="right"/>Möglich wäre aber auch eine naturreligiös motivierte Aktion, die gegen die Zwangschristianisierung des Hügelgrabs auftritt!<br />
Auch hier finden wir wieder Kletten, Kürbisse und dazu noch Kartoffelkäfer, süße Äpfel und blühendes Schilf. Herbst eben.</p>
<p>Mehr Fotos wieder auf <a href="http://www.flickr.com/photos/elucid/tags/weinviertel08/">Flickr</a>.</p>
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		<title>Schulbeginn</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/09/schulbeginn/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 07:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Orte]]></category>

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		<category><![CDATA[orientierung]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[In Wien ist heute wieder Schulbeginn, man merkt es schon morgens, an allen Ecken stehen besorgt blickende Eltern und noch besorgter wirkende VolksschülerInnen und betrachten beunruhigt den dichter gewordenen Verkehr. Man wird nicht mal erkannt, geschweige denn gegrüßt, alle sind angespannt, verbissen, schauen nur die Ampel an und dann den Kran darüber, ob womöglich was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/kreindlgatterburg.jpg'><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/09/kreindlgatterburg.jpg" alt="" title="kreuzung" width="240" height="180" class="size-full wp-image-161" align="right"/></a>In Wien ist heute wieder Schulbeginn, man merkt es schon morgens, an allen Ecken stehen besorgt blickende Eltern und noch besorgter wirkende VolksschülerInnen und betrachten beunruhigt den dichter gewordenen Verkehr. Man wird nicht mal erkannt, geschweige denn gegrüßt, alle sind angespannt, verbissen, schauen nur die Ampel an und dann den Kran darüber, ob womöglich was herunterfällt. Es ist laut und die Kinder glauben es wirklich, dass jetzt &#8220;der Ernst des Lebens&#8221; beginnt (was auch immer das ist, aber davon vielleicht ein andermal).<br />
Jedenfalls gibt es auf den Webseiten der Stadt Wien die löbliche Einrichtung von online &#8220;<a href="http://www.wien.gv.at/verkehr/verkehrssicherheit/schulweg/plaene/index.html">Schulwegplänen</a>&#8220;, auf denen bedenkliche Kreuzungen im Umfeld von Volksschulen abgebildet und beschrieben werden. Ausserdem wird ziemlich viel erklärt, wie man sich verhalten sollte, und angesichts dieser Informationen kann ich sagen, dass ich nur mit verdammt viel Glück die Volksschulzeit überlebt hab.<br />
Bezüglich Sicherheit am Schulweg hab ich damals nämlich so ziemlich alles falsch gemacht, was nur geht. Erstens hat mir niemand irgendwas erklärt, ich ging ab dem zweiten Tag alleine hin, war immer zu spät dran, und die Straße überquerte ich nicht, wo es sicher war, sondern wo es schnell ging, und das war manchmal eben mitten drin. Als ich einmal fast überfahren wurde, überahm eine zufällig passierende Oma die pädagogische Rolle (was in Wien ja gerne geschieht: eine Gelegenheit, jemand zu maßregeln, darf nicht ausgelassen werden) und beschimpfte mich, der arme Autofahrer hätte fast einen Unfall gehabt wegen mir. Das war mir dann eine Lehre, ältere Frauen nicht mehr zu mögen.<br />
Aber, die Hauptsache eben: ich habe überlebt. Und das in einer Stadt, in der die Kinder am Schutzweg stehen und den Autofahrern winkend ihre Absicht kundzutun versuchen, während diese stur wegschauen und weiterfahren. Kein Wunder, dass man jetzt die Kinder instruieren muss, die Klügeren zu sein.</p>
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		<title>Fahrt über die Wiener Wienbrücke bei Hütteldorf</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/08/fahrt-uber-die-wiener-wienbrucke-bei-hutteldorf/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 10:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die U4 rast dahin, schnell für ihre Verhältnisse.
Alle Fahrgäste sitzen stumm. Niemand drängt noch zur Tür,
nur wenige wählten dieses Fahrziel.
Es holpert ein wenig, Graffitis blitzen auf: rot, grün, neon.
Hinweisschilder für Mitreisende spiegeln sich in den Scheiben.
Das Wetter ist leidlich. Die Wien taucht auf: schmal, trüb,
führt sie kaum Wasser in dem überdimensionierten Becken.
Fast unbemerkt sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/ubahn.jpg"><img class="size-full wp-image-159" title="wienbruecke2" src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/ubahn.jpg" alt="" width="240" height="180" align="right" /></a>Die U4 rast dahin, schnell für ihre Verhältnisse.<br />
Alle Fahrgäste sitzen stumm. Niemand drängt noch zur Tür,<br />
nur wenige wählten dieses Fahrziel.<br />
Es holpert ein wenig, Graffitis blitzen auf: rot, grün, neon.<br />
Hinweisschilder für Mitreisende spiegeln sich in den Scheiben.<br />
Das Wetter ist leidlich. Die Wien taucht auf: schmal, trüb,<br />
führt sie kaum Wasser in dem überdimensionierten Becken.<br />
Fast unbemerkt sind wir nach Penzing gerattert, die Endstation ist da.<br />
Alle aussteigen, heisst es, und im Abendlicht zerstreuen sich die <a href="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/ubahn2.jpg"><img class="size-full wp-image-160" title="u4" src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/ubahn2.jpg" alt="" width="240" height="180" align="right" /></a><br />
zufällig Versammelten in der Bahnhofshalle, den Gängen.<br />
In den Feierabend. Zum Fernseher. In die Kneipe.</p>
<p>(Das Original findet sich hier:<br />
<a href="http://www.literatur-archiv-nrw.de/kritische_anthologie/Ernst_Stadler__Fahrt_ueber_die_K_lner_Rheinbruecke_bei_Nacht/seite_1.html">Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht</a>)</p>
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		<title>Mole West</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/08/mole-west/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 20:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Essen +  Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[burgenland]]></category>

		<category><![CDATA[cafe]]></category>

		<category><![CDATA[sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mole West. Erreichbar von Wien aus z.B. über die A4, ca. eine Stunde mit dem Auto nach Neusiedl am See, dann runter zum Seebad, durch den Schilfgürtel, und schon ist man da. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben. Wie morgens die Luft ganz klar ist über dem See, der Himmel ins Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/molewesttag.jpg'><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/molewesttag.jpg" alt="" title="molewesttag" width="240" height="320" class="size-full wp-image-154" align="right"/></a>Mole West. Erreichbar von Wien aus z.B. über die A4, ca. eine Stunde mit dem Auto nach Neusiedl am See, dann runter zum Seebad, durch den Schilfgürtel, und schon ist man da. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben. Wie morgens die Luft ganz klar ist über dem See, der Himmel ins Wasser übergeht, die Luft nach Meer riecht, obwohl es nicht sein kann. Die Holzplanken sind saubergescheuert vom Tau, die Segelboote erwachen langsam und bewegen sich noch windlos, in Vorbereitung auf den Tag. Auf der Mole West wird gefrühstückt, das Wetter des Tages diskutiert, die Luft ist frisch und man bricht nur ungern auf.</p>
<p>Am Abend, nach dem langen Ausflug, ist die Stimmung dann eine andere: Leute kommen und gehen in Scharen, wie die Nachtinsekten sammeln sie sich um das Licht nahe am Wasser. Es summt und surrt in verschiedenen Farben. Das Personal ist weiterhin professionell, höflich, ja mehr noch - einfach gut drauf, weil alles funktioniert: von der Bestellung bis zum Genuss bei Sonnenuntergang und danach bis spät in die Nacht verläuft alles problemlos und gastfreundlich. </p>
<p><a href='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/molewestnacht.jpg'><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/molewestnacht.jpg" alt="" title="molewestnacht" width="320" height="240" class="size-full wp-image-155" align="left" /></a>Man kann hier nicht Freundschaft mit urigen Kellnern und Kellnerinnen schliessen, aber man kann gutes Essen und Trinken in wetterbedingt wechselnder und an die Gepflogenheiten des Sees angepasster Atmosphäre geniessen. Ausspannen. Die Seele baumeln lassen. &#8220;Erfrischend weit weg vom Klischee&#8221;, wie es auf der Website so schön heisst (die übrigens auch die Sonnenuntergangszeiten anzeigt): <a href="http://www.mole-west.at/">www.mole-west.at</a>.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/elucid/tags/molewest/">Mehr Fotos.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DJ</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/08/dj/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 14:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Herr auf diesem Bild beschallt von seinem Zimmer im obersten Stock dieses Hauses den Bahnhofsplatz und die Bahnsteige des Bahnhofs von Besançon zu unterschiedlichen Tageszeiten mit Musik. Sein Programm ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Gegensatz zu dem, was man sonst von zu laut aufgedrehten Stereoanlagen und Autoradios so hört (Grundprinzip: je lauter, desto schlechterer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/08/besanc_music.jpg' alt='Music in Besancon' class='alignnone' /></p>
<p>Der Herr auf diesem Bild beschallt von seinem Zimmer im obersten Stock dieses Hauses den Bahnhofsplatz und die Bahnsteige des Bahnhofs von Besançon zu unterschiedlichen Tageszeiten mit Musik. Sein Programm ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Gegensatz zu dem, was man sonst von zu laut aufgedrehten Stereoanlagen und Autoradios so hört (Grundprinzip: je lauter, desto schlechterer Musikgeschmack), eigentlich ganz erträglich: primär hat er, während ich ihn einmal am Abend beim Vorbeigehen und dann am nächsten Tag beim Warten auf meinen Zug gehört habe, Rock&#8217;n'Roll-Hadern und französische Chansons aus den 50er Jahren gespielt.</p>
<p>Interessant war dabei, dass er ständig zwischen seinem Plattenspieler und seinem Fenster hin- und herging &#8212; eine Platte auflegte, dann zum Fenster raussah, und kaum war die Platte fertig, manchmal auch mittendrin, ging er wieder zum Plattenspieler und legte die nächste Platte auf, wie ein hektischer DJ, ganz so als wäre es seine Aufgabe, den Platz zu beschallen. Besonders viel Publikum hatte er nicht. Ich habe ihm etwa 30 Minuten lang zugehört, während ich auf meinen Zug gewartet habe. So wie er wirkte, sah es aus, als wäre sein Programm noch eine Zeit lang weitergegangen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Realität oder Simulacrum?</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/07/den-weg-weisen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 21:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[orientierung]]></category>

		<category><![CDATA[tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie in der französischen Stadt Arles den dort überall befindlichen Wegweisern zum Hotel &#8220;La Muette&#8221; folgen, werden Sie im Laufe der darauf folgenden, möglicherweise mehrstündigen Wanderung die ganze Stadt kennenlernen, ohne dabei aber jemals auf das Hotel selbst zu stoßen. Sie werden dabei auch einige desorientierende Momente erleben, etwa wenn der nächste Wegweiser plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/07/img_1829.jpg' alt='Wegweiser' style='float:right; margin-left:10px;' />Wenn Sie in der französischen Stadt Arles den dort überall befindlichen Wegweisern zum Hotel &#8220;La Muette&#8221; folgen, werden Sie im Laufe der darauf folgenden, möglicherweise mehrstündigen Wanderung die ganze Stadt kennenlernen, ohne dabei aber jemals auf das Hotel selbst zu stoßen. Sie werden dabei auch einige desorientierende Momente erleben, etwa wenn der nächste Wegweiser plötzlich in die Richtung zeigt, aus der Sie gerade gekommen sind, was im Laufe der Wanderung mehrmals passieren kann.</p>
<p>Zum Glück war ich nicht gezwungen, das Hotel zu finden &#8212; es war die Omnipräsenz der Wegweiser, die mich verleitete, ihnen zu folgen und herauszufinden, was das für ein Hotel ist, das so viel Geld in Schilder investiert hat. Nach einiger Zeit kamen mir aber Zweifel, ob das Hotel wirklich existiert. Die Schilder erschienen mehr und mehr wie Zeichen einer Verschwörung der Rosenkreuzer; oder aber vielleicht war &#8220;La Muette&#8221; einfach nur ein Code für einen Stadtrundgang; oder, ganz prosaisch, sie wurden von einem äußerst unfähigen Monteur aufgestellt.</p>
<p>Google behauptet, dass das Hotel existiert. Ich persönlich kann nach ausgiebiger Benutzung der Wegweiser diese Angabe nicht wirklich bestätigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bratislava</title>
		<link>http://basicblog.e-lucid.net/2008/07/bratislava/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 18:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[bratislava]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 450.000 EinwohnerInnen starke Hauptstadt des erst seit relativ kurzer Zeit selbständigen Staates Slowakei - Bratislava - ist von Wien aus wie zu Zeiten vor dem zweiten Weltkrieg schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (früher verband eine Straßenbahnlinie die zwei Städte): mit dem Twin City Liner kann man gegen 22.30 selbst nach einem Kulturabend nach Wien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/07/bratislava.jpg'><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/07/bratislava.jpg" alt="" title="bratislava" width="410" height="165" class="size-full wp-image-148" align="right"/></a>Die 450.000 EinwohnerInnen starke Hauptstadt des erst seit relativ kurzer Zeit selbständigen Staates Slowakei - <strong>Bratislava</strong> - ist von Wien aus wie zu Zeiten vor dem zweiten Weltkrieg schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (früher verband eine Straßenbahnlinie die zwei Städte): mit dem <a href="http://basicblog.e-lucid.net/2008/07/twin-city-liner/">Twin City Liner</a> kann man gegen 22.30 selbst nach einem Kulturabend nach Wien zurück bzw. fahren stündlich auch Züge, merkwürdigerweise zum Südbahnhof.</p>
<p>An dem einzig schönen Tag der vorangegangenen Woche erreichen wir unser Tagesausflugsziel gegen 14 Uhr, wandern durch den geschniegelten alten Stadtkern, rechnen um, was das Essen kostet, trinken Erdbeer-Smoothie, hören Straßenmusik und fühlen uns angesichts der gepflegten historischen Bauten fast wie zuhause. Erst beim empfehlenswerten Aussicht Geniessen von der Burg aus entsteht deutliche Irritation, denn auf der anderen Seite der Donau erstreckt sich der <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Petr%C5%BEalka_apartment_blocks_in_Bratislava.jpg">Stadtteil Petrzalka</a>, der ausschliesslich aus sozialistischen Plattenbauten besteht, und danach fällt uns immer öfter das Nebeneinander der K.u.K.-verklärenden Bezüge und der doch aus dem Stadtbild nicht wegzudenkenden Beispiele des sozialistischen Realismus auf, anachronistische Reste der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, wovon der von baufälligem Beton zusammengehaltene Bahnhof der herausragendste seiner Art ist.<br />
Apropos Bahnhof. Soziologisch interessant war das Verhalten der deutlich noch an die Arbeitsmoral der sozialistischen Republik gewöhnten Schalterbeamtin: zuerst gelangweilt, unzuvorkommend, unbeweglich und stur. Als ich aber darauf bestand, mit meiner Vorteilskarte der ÖBB wohl irgendeine Ermäßigung beanspruchen zu können, und so ihre Ruhe störte, wurde sie zunehmend renitent, gab vor, mich nicht mehr zu verstehen, flüchtete vom Schalter zum Telefon (ohne Ergebnis), und als ich sie nach ihrem Namen fragte, warf sie das Namensschild auf den Boden, mit der Gestik und Mimik einer Vierjährigen. Beschwerdemanagement wird also großgeschrieben.</p>
<p>Mehr Fotos: <a href="http://www.flickr.com/photos/elucid/tags/bratislava/">http://www.flickr.com/photos/elucid/tags/bratislava/</a></p>
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		<title>Twin City Liner</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 22:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Orte]]></category>

		<category><![CDATA[bratislava]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Am einzig schönen Tag der vergangenen Woche holen wir um 11 Uhr unsere online bestellten Karten beim Schalter am Schwedenplatz ab und finden uns nach einem zweiten Frühstück 20 Minuten vor Abfahrt wieder dort ein, um den weissen Schnellkatamaran zu besteigen, der pünktlich um 12.30 ablegt und alsbald an Fahrt gewinnt, den Donaukanal entlang, schliesslich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/07/twcili.jpg'><img src="http://basicblog.e-lucid.net/wp-content/uploads/2008/07/twcili.jpg" alt="" title="twincityliner" width="340" height="201" class="size-full wp-image-146" align="right"/></a>Am einzig schönen Tag der vergangenen Woche holen wir um 11 Uhr unsere online bestellten Karten beim Schalter am Schwedenplatz ab und finden uns nach einem zweiten Frühstück 20 Minuten vor Abfahrt wieder dort ein, um den <a href="http://www.twincityliner.com/deutsch/twincityliner.shtml">weissen Schnellkatamaran</a> zu besteigen, der pünktlich um 12.30 ablegt und alsbald an Fahrt gewinnt, den Donaukanal entlang, schliesslich die Donau, an der einstündlich locker geniessbaren Auenlandschaft vorbei, bis wir - wieder total pünktlich - um 13.45 in Bratislava anlegen.<br />
Während der Fahrt kann man im vollklimatisierten Passagierdeck wie im Flugzeug sitzen und rausschauen, es gibt Kaffee (und zwar wie dann später in Bratislava auch nur einen &#8220;Großen Mocca&#8221;, weil mit Kleinen geben sie sich gar nicht erst ab), regelmäßige Durchsagen von beruhigend professioneller, wenn auch manchmal wenig sagender Qualität (&#8221;Wir befahren nun schon seit einiger Zeit die Donau, und auf der rechten Seite sehen Sie jetzt Hainburg.&#8221;), und draußen auf dem Panoramadeck kann man sich vom Fahrtwind so richtig die Haare durchfetzen lassen, während man mit 60 km/h dahindüst.<br />
Ein gelungener Ausflug also, allein die Hinfahrt reicht schon, um davon zu erzählen. Wie es dann in Bratislava weiterging, erfahrt ihr in der nächsten Geschichte ;-)</p>
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