Nach Weihnachten hängt man ja bekanntlich herum, sinniert über das vergangene Jahr, die globalen Ereignisse und dergleichen.
Im Internet fand ich all das und noch mehr, beispielsweise vom Satire-Magazin “Titanic”, das heuer wieder vorbildlicherweise nicht nur weltbewegende Neuigkeiten thematisiert (”Schwarzer wird Präsident” oder “60jähriger ist Englands faulster Arbeitsloser“), sondern auch die kleinen, stillen, fast unbemerkt gebliebenen Ereignisse.
Im Archiv der Ältesten Witze der Welt (Motto: Kennste einen, kennste alle! Aber den mußt Du erst mal finden…) findet sich z.B. ein Dialog von Dezember 2008:
Das Lied vom Tod
Im Bus nach Hause: eine junge Mutti und ihr ungefähr vierjähriger Sohn. Sie spielt mit ihrem Handy.
Sohn: »Mama, kann ich noch mal das Lied von dem Tod hören?«
Sie drückt ein paar Knöpfe auf dem Handy, und durch den Bus schallt tatsächlich lautstark die altbekannte Mundharmonika aus dem altbekannten Film.
Sohn (mit zittriger Stimme): »Ist das wirklich das Lied vom Tod?«
Mutter (nuschelt): »Das ist ein Western… mit Cowboys und so.«
Sohn (ehrfürchtig): »Und da spielt ganz in echt der Tod mit?«
Mutter schweigt.
Sohn (kryptisch): »Mama, hast du gewußt, daß in der Nahrungspyramide die Fischstäbchen ganz weit oben stehen?«
Mutter nickt.
Sohn: »Kann ich jetzt noch das Leck mich am Arsch-Lied hören?«
Warum mußte ich jetzt bloß aussteigen? Das Lied vom Tod kannte ich nämlich schon, aber das andere? Sie etwa?
Ich kenne das Lied auch nicht! Ihr etwa?
Und was ich auch unbedingt rausfinden muss: welches Parfum verwendet eigentlich Hans Krankl, wenn er z.B. in der SCS shoppen geht? Nachdem er mir beim ZARA über den Weg gelaufen ist, bin ich ihm schnüffelnd durch die Herrenabteilung gefolgt, ohne überhaupt mitzukriegen, wer das ist, und dass er sich vermutlich schon gestalkt gefühlt hat! Naja, was muss man sich auch so unwiderstehlich einparfümieren?!
Sachdienliche Hinweise jedenfalls erbeten!