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Palatschinken

1. Mai 2008 · Keine Kommentare

Teig backenTeig anruehrenDas Familienrezept geht so:
Man nehme 1 Ei, ca. 1/8 l Milch und verquirle das erstmal in einem Plastikgefäß, natürlich per Hand mit einem Rührbesen. Dann kommt Mehl hinein, man rührt um, noch etwas Mehl (Universal!), bis es eindickt. Dann gibt man Wasser dazu, am besten Mineralwasser (mit Kohlensäure). Und eine Prise Salz (kein Mensch weiss, wozu, aber das macht man so). Dann wieder Mehl. Das geht dann so Hin und Her, bis man die gewünschte Teigmenge hat und die gewünschte Konsistenz.
Was Menge betrifft: ich mach ungefähr 1/2 – 3/4 Liter Teig, das reicht für ca. 12-18 Palatschinken.
Und Konsistenz: richtig ist sie, wenn man den Rührbesen eintaucht, und er hinterlässt nur ganz kurz eine Spur auf dem Teig, nachdem er eingesunken ist. Wenn er keine Spur hinterlässt, ist der Teig zu dünn. Wenn er hingegen wie ein Fußgänger im Schnee versinkt, dann gehört mehr Wasser dazu.
Am besten stellt man die Konsistenz fest, wenn der Teig eine Weile “geruht” hat (also man ihn einfach stehen lässt, ca. 20 Minuten). Dann dickt er nämlich von selber noch etwas ein. OK. Und dann gehts los:
Pfanne (Edelstahl! Gußeisen ist schwierig, Teflon peinlich) erhitzen, ein Esslöffel Öl dazu (Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Rapsöl), erwärmen, auf der Pfanne verteilen, dann Pfanne schräg halten und einen Schöpflöffel Palatschinkenteig langsam hineinrinnen lassen. Dabei die Pfanne drehen, bis der Teig sich auf dem Boden verteilt hat, immer im Kreis. Warten. Wenn der Teig sich von selbst anhebt, eventuell mit einem Holzspatel bissi nachhelfen, möglicherweise ist das aber nicht notwendig – Geduld! Pfanne über dem Feuer ein wenig schütteln. Der Teig löst sich, wackelt in der Pfanne. Dann entweder mit dem Holzspatel oder – natürlich eleganter – durch einen Wurf die Palatschinke drehen und auf der anderen Seite fertigbacken.
Fertige Palatschinken auf einem Teller stapeln, so bleiben sie warm.
Belegen, bestreichen, bestreuen. Einrollen. Essen. Lecker.

Kategorien: Essen + Trinken